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Paßwort vergessen

Wer kennt es nicht ... ein vor Jahren auf eine Datei vergebenes Paßwort will einem einfach nicht mehr einfallen. Für viele Dateiformate gibt es kommerzielle Programme, die versuchen das Paßwort zu "erraten". Diese Programme kosten im Schnitt um die 20 US$ und sind durch eine einfache Suche in Google schnell zu finden.

Aber es geht unter Umständen auch preiswerter. Das Paßwort für das SPERREN der Datei aus dem Menü [Datei]-[Eigenschaften Arbeitsmappe]-[Sicherheit] wird in 1-2-3 im Klartext in die Datei geschrieben und befindet sich in der Regel in der ersten Zeile der Datei, wenn man die Datei mit einem Texteditor öffnet.

Wichtig:

Die hier beschriebene Vorgehensweise funktioniert nicht, wenn ein Paßwort zum ÖFFNEN der Datei angegeben wird. Dieses Paßwort ist nicht im Klartext sichtbar, so daß hier nur eine der kommerziellen Lösungen hilft.

So sieht zum Beispiel eine Datei mit dem Paßwort "Test" im Klartext aus:

Mit etwas Glück und Fantasie kann man ein solches Paßwort erraten.

Nicht ganz so viel Glück hat man natürlich, wenn der Benutzer sich ein sinnvolles und sicheres Paßwort ausgedacht hat. Im folgenden Beispiel habe ich das Paßwort "@z4$ %ab" verwendet. Dies ist im gesamten Dateikontext nicht so einfach herauszulesen:

Als Fazit lässt sich daraus ziehen, daß Paßwörter keine wirkliche Sicherheit bieten, aber man die Sicherheit durch nicht ganz triviale Paßwörter erhöhen kann.

Über diesen ArtikelArtikelbewertung
Stand: 17.01.2004
Autor(en): Martin Holz
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