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Beschränkung von Approach auf 50 Verbindungen

Seitens Lotus/IBM ist nicht geplant das Limit von 50 verbundenen Datenbanken in einer Approach-Anwendung zu erhöhen. Ich habe aber festgestellt, daß dies bei meinen Anwendungen zu einem Problem wird.

Dies ist mein Vorschlag für eine komplexe Anwendung mit vielen Datenbanken (von Sue Sloan):

  1. Ich splitte eine komplexe Anwendung in mehrere Approach-Dateien auf - eine für jede Funktion der Anwendung. Z.B. habe ich eine Kunden.apr für die Pflege der Kundendatensätze, eine Rechnung.apr für die Rechnungslegung, eine Bestellung.apr für das Bestellwesen und eine Berichte.apr für die Berichte und Auswertungen. Dieses Trennen nach Funktionen ist vor dem Standpunkt logisch, da sich so die meisten Geschäfts-/Aufgabenbereiche leicht trennen lassen. Außerdem ist die Wartung dadurch einfacher, da ich an einer .apr arbeiten kann, während die Anwender weiter mit den anderen arbeiten können.
  2. Ich versuche unter 15 einzelnen Datenbanken pro .apr zu bleiben, so daß ich weiterhin die "Speichern unter..."-Funktion benutzen kann um die .apr und die Datenbanken an einem anderen Ort zu speichern. Ich achte nicht so sehr auf die Anzahl der Verbindungen (was Aliase auf Datenbanken einschließt), aber versuche es dennoch zu vermeiden mehr als 30 Verbindungen zu erstellen.
  3. Die Navigation zwischen den .apr-Dateien stellen eine zentrale menu.apr und Schaltflächen-Makros sicher. Ich benutze das OPEN-Kommando in den Makros um zwischen den Anwendungen umzuschalten. Wenn die .apr bereits geöffnet ist, bekommt der Anwender die Ansicht so angezeigt, wie sie verlassen wurde. Der Anwender kann ebenfalls zwischen den .apr-Dateien umschalten, indem er das "Fenster"-Menü aus der Approach-Menüleite benutzt.
  4. Ich benutze lokale "Kontroll-Datenbanken" (eine pro Bentuzer auf deren Arbeitsplatzrechnern) um, falls notwendig, Werte zwischen den .apr-Dateien auszutauschen. Ich begrenze diese auf jeweils einen Eintrag, indem ich ein Feld einfüge, welches den Vorgabewert 'X' hat und als "Einmalig" (unique) definiert ist.
  5. Um zu vermeiden, daß man sich für jede .apr-Datei separat einloggen muß, benutze ich entweder meine eigene Login-Methode oder lasse die Anwender über "Team-Sicherheit" in der menu.apr einloggen. Ich speichere wer eingeloggt ist in der "Kontroll-Datenbank" und kann so die "zuletzt bearbeitet von"-Felder in der Datenbank ausfüllen.
  6. Ich konsolidiere Datenbanken, die nur für Abfragen gedacht sind in einige wenige Datenbanken. In diesen benutze ich ein "typ"-Feld daß ich für das Erzeugen von PullDown-Menüs filtern kann. Ein Variabel-Feld kann ich dann einsetzen um die Datenbank nach jedem einzelnen Typ (aus dem Feld "typ") zu filtern. Ein Erstellen der PullDown-Menüs aus LotusScript ist ebenso möglich - auch dann wenn die Datenbank nicht mit der .apr verbunden ist.

Dies ist keine vollständige Auflistung der Wege um das 50-Verbindungen-Limit zu umgehen, aber die hier vorgestellten Ideen können vielleicht anderen bei vergleichbaren Projekten helfen.

Über diesen ArtikelArtikelbewertung
Stand: 15.11.2003
Autor(en): Sue Sloan, Martin Holz
engl. Original: www.netspace.net.au/~jabrown/approach/webfaq04040230.html
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